ERZABTEI ST OTTILIEN:
KEINE GNADE FÜR RINDER

Die Abtei auf ihrer Site:

„Wir sind als Menschen ein Teil der Natur, die Gott geschaffen hat. Ehrfurcht vor der Schöpfung und ihre Bewahrung sind daher für uns Mönche zentrale Anliegen.”

Wieso sehen die Bilder dann so nach dem massiven Gegenteil aus?

Da die katholische Kirche kaum ehrlichen Respekt vor Menschen (Homo-Diskriminierung, Verweigerung von Sakramenten, unzählige Missbrauchsskandale) zeigt, verwundert es mich persönlich nicht sonderlich, wie die Tiere in ihren „Behausungen“ dahinvegetieren.

An der pseudo moralischen Allgemeinhaltung der römischen Zentrale wird sich sicherlich nichts zu unseren Lebzeiten ändern, die lokalen Verfehlungen sind da meines Erachtens zeitnaher zu beseitigen, deshalb:

Unterstützt die Petition und macht den Schindern die Hölle heiss!

„Wildbekämpfung“ in Bayern

„Auf jeder Dienststelle gibt es einen Beamten, der ausgebildet ist, Tiere zu erlegen.“ so der stellvertretender Dienststellenleiter der Friedberger Polizei zur Thematik des bei Adelzhausen ausgebüxten schottischen Hochlandrindes Lucy (in der Augsburger Allgemeinen).

Angefangen mit einem Bären „Bruno“, dem man nicht anderst beikam als ihn zu erschiessen. – logisch wir als unterentwickeltes Land haben ja nicht einmal ansatzweise die Technik, zum Beispiel Wärmestrahlung sichtbar zu machen. Klingelt was bei Infrarot?  Auch übersteigt es wohl die Befähigungen unserer Durschschnittsjäger (die früher ja auch Wildhüter genannt wurden) ausgestattet mit der H&K Halbautomatik-Flinte einmal nicht von selbiger tödlichen Gebracuh zu machen. Wie werden denn Wildtiere zum Beispiel in Kanada „bekämpft“? Da kommen dann die Ranger mit Betäubungsgewehren und nem Pickup und verfrachten den Bären wieder in die Wildnis. Kein Scheiss!

Weiter geht’s mit dem ca. 8 Monate altem Rehkitz in Kempten (Allgäu) das wegen „Verkehrsgefährung“ – ja das tolldreiste Tier hat doch tatsächlich auf einer Wiese neben der Bundesstrasse gegrast und wolte sich nicht einfangen lassen  – im Auftrag der Polizei durch einen Jäger erschossen wurde. – Wieso kann auch hier nicht mit z.B. Betäubungs Munition gearbeitet werden?

Ich will mir nicht ausmalen müssen, was jetzt in Adelzhausen noch zu diesem ausgesprochen gefährlichem Wildtier passiert.

Allerdings kann man ja auch hoffen, dass alles gut ausgeht á la „Yvonne“ ;-).
Eigentlich müsste die Fahrbahn ja mit Wildzäunen abgesichert sein, so Autobahn, Wald und (Rot-)Wild?


Unwahrscheinlich, dass die da durchbricht. Zumal die wohl laut Aussage des Besitzers auch noch trächtig sei…

Meine Sympathie hat „Lucy“ auf jeden Fall. MOW!

edit: Goddammit! Coburg: „Schließlich wurde die Kuh von einem Polizisten mit einer Gewehrkugel getötet.“ Wie männlich! Und warum das Ganze?

Noble Animals

Sehr schöne Bilderserie von David Boni, zeigt er doch so schön wie selten den individullen Charakter des porträtierten Tieres.

Seine Herangehensweise differenziert den Werbefotografen eindeutig vom Gros der Tierfotografen, wobei er auch die größte Schwierigkeit erkannt hat:

I wanted them to look noble, have human qualities, personality and to ooze character, but this is easier said than done, when your subject is a chicken or a duck.

via mymodernmet, Danke ulke