RICHARD DEAN „THE MAN“ ANDERSON
FOR SEA SHEPHERD’s CPT. WATSON

Mac Gyver / Col. Jack O’Neill spricht wahre Worte:

Für die Freilassung von Cpt. Paul Watson.

Cpt Watson wurde vor 2 Wochen am Flughafen Frankfurt aufgrund eines – höflich formuliert – fragwürdigen Haftbefehls aus Costa Rica  festgesetzt.

Pikant an der Sache sind mehrere Details:

Der Vorfall auf den sich der Haftbefehl bezieht, liegt bereits über 10 Jahre zurück und wurde bis dato komplett ignoriert.

Selbst Interpol weigerte sich Cpt. Watson zur internationalen Fahndung auszuschreiben, weil – festhalten-:

because its Office of Legal Affairs was not satisfied that the request was in compliance with INTERPOL’s Constitution and Rules.

Costa Rica ist auf Ebene des IWC (International Whaling Commity) Busenfreund von Japan, das bekanntermaßen die letzten Jahre recht effektiv im Walfang durch Sea Shepherd behindert wurde.

Japanese Whalers: A new level of hypocrisy

As documented in the video above, Japanese whalers now use direct violent action against humans.

They claim to defend their vessel against the piratical activists.
– by smashing a 3 – 4 meter long stick in the face of the activist and throwing sharpened grappling hooks, risking severe injuries.

However at no time Sea Shepherd acitivists used violence against humans, still less they tried to board the ship in this case.
As I’m no expert on international martitime law, I have to assume that the Japanese actions are highly criminal  especially as there was no danger to life and limb at any time.
Also, in my opinion their excuse, they acted in „self defense“ has to be rated as highly cynical, because the whalers are the ones not respecting neither animal nor human live.

The Cove (Taiji Japan) once again…

Zoli Teglas‘ Kommentar zum 2009 beim Sundance Fiom Fest erschienenen Guerilla Doku Film „The Cove“ hatte ich ja bereits schon hier.
Aus aktuellem traurigem Anlass hier der komplette offizielle Trailer.

Trotz vollmundigen Versprechen der japanischen Fischereibehörde das „Grinden“ (=Schleifen [bewusstes Treiben der Tiere auf die Strände]) einzustellen, werden aktuell wieder hunderte von Delfinen bei Wakajama durch infernalischen Lärm in eine enge Bucht getrieben, die „Bestaussehenden“ unter ihnen werden betäubt und in alle Welt in Delfinarien verkauft (ja auch das Vorzeigedelfinarium Nürnberg erhält Tiere aus Taiji).
Die weniger glücklichen Säuger werden mit Hilfe von Netzten in kniehohes Wasser getrieben und dort mit Hieb- und Stichwaffen niedergemacht.

Bis vor wenigen Jahren argumentierte die Fischereibehörde, dass das billige Fleisch der Delfine für die Schulküchen (!) substantiell sei. Dass das Fleisch der Säuger jedoch bis zum 20fachen des unbedenklichen Grenzwerts mit Quecksilber belastet ist, schien weder Fischereiaufsicht, noch Schulbehörde zu interessieren.
Erst im „The Cove Aftermath“ lenkte die Schulbehörde ein und versprach das Delfinfleisch vom Speiseplan der Schulküchen zu nehmen.

Was natürlich im Raum stehen bleibt ist die Frage, wer letztendlich tonnenweise verquecksilbertes Delfinfleisch abnimmt?!?

 Watch! Think! Act!

Mehr Info zum aktuellen Stand in Taiji gibt es sowohl von  den Sea Shepherd Cove Guardians, als auch bei Eyes on Taij.