TESLA S:
NEW YORK TIMES FAILS

New York Times Reporter John Broder durfte den TESLA MOTORS S an der Westküste im Rahmen eines Tests probefahren.
Der daraus resultierende Artikel läßt im Grunde keine gute Schraube mehr am Fahrzeug und dem kompletten E-Car Konzept im Allgemeinen:

Kaum Aufladestationen, ineffiziente Technik, verkürzte Laufzeiten bis hin zum Liegenbleiben.

Soweit das Realitätsverständnis des Testers. Unglücklicherweise für Ihn loggt TESLA mittlerweile bei sämtlichen Testfahrten relevante Daten wie
Geschwindigkeit, Ladestatus, Temperatur, Ladezeit, etc. mit 😉

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INNENMINISTER HERMANN:
PIRATEN BEDROHEN DIE DEMOKRATIE

Unser bayerischer Innenminister Joachim Hermann (selbiger zeigt auf obigem Bild seine Begeisterung für rückwärtige Blaulicht-Blitzer) hat sein neues Parteien Feindbild entdeckt. Seltsamerweise handelt es sich hierbei nicht um eine Partei des menschenverachtenden braunen Spektrums mit Vorliebe zur nationalen Dikatatur, nein es sind die Piraten.

Die Partei stehe für Chaos und Anarchie und gefährde durch ihren Kampf gegen das Urheberrecht im Internet Künstler, Unterhaltungsindustrie und das Patentrecht.
Die Piraten stünden damit gegen die bürgerliche Rechtsordnung, die über Jahrhunderte hinweg sich so entwickelt hat.

BAM! Noch eine Kerbe im „Sven Regener und Tatort-Autoren Stab“. Mir scheint so, als ob wirklich kaum jemand den Unterschied zwischen Urheberrechten und Verwertungsrechten kennt.
Auch das bei jeder Gelegenheit bemühte Argument der ach so allgegenwärtigen „Umsonst-Mentalität“ entbehrt doch mittlerweile jeglicher Grundlage, da in keinster Weise jemals gefordert wurde, sämtliche Inhalte umsonst zur Verfügung zu stellen.

Ganz im Gegenteil.

Die eigentliche Krux sind die sogenannten Verwertungsgesellschaften, die in Deutschland mittlerweile eine (gewollte) Monopolstellung erreicht haben und dadurch sowohl dem Urheber als auch dem Konsumenten schlichtweg kaum eine legale Wahl bleibt, als dieses Spiel mitzuspielen.

Komischerweise funktionieren andere Verwertungsmodelle außerhalb Deutschlands seit Jahren bereits wunderbar profitabel, siehe hulu oder netflix.
Es ist einfach so, dass durch das permantente Tauziehen über die Verwertungsrechte der Konsument (User, Viewer, …) der Depp ist, da er schlussendlich keine legale Möglichkeit hat, Inhalte wie Serien, Dokus, etc. zeitnah zum Release zu erwerben.

Allerdings sei Hermann zugestanden, dass sich die aktuellen Aussagen nahtlos in die bestehende Gedankenwelt des Innenministers einfügen:

Computerspiele – »Stehen auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie«

Einsatz von Schadsoftware aka. Bayerntrojaner

Versammlungsrecht in Bayern…NOT.

What’s still wrong with ACTA

Um den Themenkomplex zusammenzufassen, beschränke ich mich auf die ganz groben übergeordneten Fails, die Details dazu sind unten verlinkt…

  • ACTA ist ein Versuch, multilaterale Institutionen zu umgehen.
  • Die Verhandlungen waren ein Geheimnis für die breite Öffentlichkeit, während die Konzerne gut informiert wurden.
  • Die Entwicklungsländer wurden von den Verhandlungen ausgeschlossen, auch wenn sie das Ziel der neuen Normen sind.
  • Die ACTA-Normen sind restriktiv, ungerecht und unterminieren oder beseitigen Freiheiten in Gesetzen zum geistigen Eigentum, die erforderlich sind, um das öffentliche Interesse zu schützen.
  • Die USA sehen sich selbst nicht an ACTA gebunden, sondern versuchen, ACTA auf die Entwicklungsländer anzuwenden.
Wer dem Englischen mächtig ist, oder mit translation tool xy umzugehen weiß, der findet eine detaillierte Auflistung und erklärung der einzelnen Kritikpunkte hier.
Wer ’s auf die Ohren braucht hat hier noch den mp3-Mitschnitt der Sendung „Netz contra Politik – ACTA und der Kampf ums Urheberrecht“
mit Axel Metzger, Professor für Rechtsinformatik in Hannover.
mp3 via netzpolitik.org